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	<title>Social Media Evolution</title>
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	<description>Der Weg ins Social Web.</description>
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		<title>Social Media im (Verkehrs-) Museum</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Frömder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Operations]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Museum 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[social web]]></category>
		<category><![CDATA[strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Museen  stehen in der heutigen Informations- und Wissenswelt vor völlig neuen Herausforderungen. Waren sie früher ein zentraler Ort für Bildung und Informationen, stehen sie heute in Konkurrenz mit der Informationsflut des Internets. Daher müssen Museen ständig neue Wege finden um Besucher für ihre Inhalte zu begeistern und sie in Ihre Räume zu locken. Fast jeder, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 163px"><a href="http://farm3.staticflickr.com/2675/3843429404_027372021f.jpg"><img src="http://farm3.staticflickr.com/2675/3843429404_027372021f.jpg" alt="http://farm3.staticflickr.com/2675/3843429404_027372021f.jpg" width="153" height="103" /></a><p class="wp-caption-text">Johanneum Dresden</p></div>
<p style="text-align: justify;">Museen  stehen in der heutigen Informations- und Wissenswelt vor völlig neuen Herausforderungen. Waren sie früher ein zentraler Ort für Bildung und Informationen, stehen sie heute in Konkurrenz mit der Informationsflut des Internets. Daher müssen Museen ständig neue Wege finden um Besucher für ihre Inhalte zu begeistern und sie in Ihre Räume zu locken.</p>
<p style="text-align: justify;">Fast jeder, der in Dresden aufgewachsen ist kennt das Verkehrsmuseum und hat es schon mindestens einmal (ob nun freiwillig oder unfreiwillig mit der Schulklasse oder mit dem Kindergarten) besucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einer dauerhaften Ausstellung zu allen Verkehrsträgern begeistert es jung und alt. Was hat ein Blogbeitrag über das Verkehrsmuseum aber nun auf  Social Media Evloution zu suchen?<span id="more-4598"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Am Samstag (12.5.2012) war Twitter- und Facebook-Tag im Verkehrsmuseum. Jeder Twitter Follower und Facebook Fan bekam freien Eintritt in das Museum. Ein Schritt in Richtung Verkehsmuseum 2.0 sozusagen. Diesen Anlass möchte ich für einen kurzen Blogartikel nutzen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 229px"><img title="Twitter- und Facebooktag" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/550839_311174388961192_102002919878341_774532_2014891126_n.jpg" alt="" width="219" height="438" /><p class="wp-caption-text">Facebook- und Twitter-Tag im Verkehrsmuseum Dresden</p></div>
<p style="text-align: justify;">Seit einiger Zeit schon ist das Verkehrsmuseum mit einer Fanpage auf <a title="Fanpage Verkehrsmuseum" href="https://www.facebook.com/Verkehrsmuseum.Dresden" target="_blank">Facebook</a> vertreten und betreibt einen <a title="Verkehrsmuseum auf Twitter" href="https://twitter.com/#!/Verkehrsmuseum" target="_blank">Twitter</a> Kanal. Beide Kanäle informieren über das aktuelle Geschehen im Museum. Sie geben Informationen über Ausstellungen, Veranstaltungshinweise sowie spannende Einblicke rund um das Museum und die Geschichte des Verkehrs.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dieser Aktion bekamen alle Fans und Follower nun eine Belohnung für ihre Treue und gleichzeitig ist es eine super Möglichkeit, für das Museum Reichweite zu gewinnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun stellt sich die Frage, was die nächsten Schritte im Social Web für das Museum sein könnten?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Verknüpfung der beiden Social Media Kanäle mit der Homepage beschränkt sich zur Zeit nur auf einen Verweis in Form eines Twitter- sowie eines Facebook-Logos. Ein nächster Schritt wäre eine Zusammenführung durch die Einbindung von Social Media Inhalten auf der Homepage, um reinen Homepagebesuchern einen Einblick in die Aktivitäten im Social Web zu geben und sie somit als Fan oder Follower zu gewinnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Schritt könnte die Ausweitung der Kanäle auf andere Plattformen wie Flickr für Fotoinhalte oder Youtube für vorhandene Videos sein. Diese Inhalte können dann wiederum auf den bestehenden Twitter und Facebook Seiten verbreitet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich stellt sich an dieser Stelle die Frage, wieso sollte man noch ins Museum gehen, wenn alle Inhalte auch online vorzufinden sind. Alle medialen Inhalte sollten nur ein Vorgeschmack auf das Erlebnis im Museum bieten und einen Einblick geben, welcher gerade so groß, dass Neugier auf das Museum entsteht. Die Social Media Kanäle sollten auch nicht als ein weiterer Ausspielungskanal von Flyerbildern und Marketingvideos werden. Vielmehr gilt es diese bewusst einzusetzen um mit Besuchern in den Dialog zu treten und sie mit einzubinden. So kann User Generated Content, z. B. Bilder von Besuchern, genutzt werden um damit zu werben, vielleicht mit dem Titel &#8220;Unser Museum aus der Sicht unserer Besucher&#8221;. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch Kinder, bewaffnet mit einer Kamera, ganz andere Bilder, als die heute schon vorhandenen, machen und somit einen Einblick in die Materie aus Kinderaugen geben, in der wir vielleicht auf Sachen aufmerksam werden, die wir so nie gesehen hätten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel für die mögliche Umsetzung bietet das Verkehrshaus der Schweiz, welches neben Facebook und Twitter auch bei Youtube und Flickr vertreten ist. Einen Schritt weiter geht das Mercedes Benz Museum mit einem Account auf <a title="Mercedes Benz Museum auf Pinterest" href="http://pinterest.com/mbmuseum/" target="_blank">Pinterest.com</a>  und einer <a title="Mercedes Benz Museum auf G+" href="https://plus.google.com/u/0/105499427545353659656/posts" target="_blank">Google+</a> Seite.</p>
<div id="attachment_4600" class="wp-caption aligncenter" style="width: 400px"><a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/05/14/social-media-im-museum/mb_pinterest/" rel="attachment wp-att-4600"><img class=" wp-image-4600" title="MB_Pinterest" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/05/MB_Pinterest-300x145.png" alt="" width="390" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Mercedes Benz Museum auf Pinterest</p></div>
<p style="text-align: justify;">Auch ein Anreiz zur Nutzung von Check-In Diensten wie foursquare könnte einen Mehrwert durch den somit erzielten Netzwerkeffekt besitzen. Hierbei sollte der Nutzer aber eine wirkliche Belohnung für seinen Check-In erleben. Diese muss aber nicht zwingend aus einem Eintrittsrabbatt bestehen. Auch ein Kaffee oder einem Gutschein im Museumsshop, möglicherweise auch erst für den 3. oder 5. Check-In, bieten genug Anreiz.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch das reine  &#8221;Vertreten-sein&#8221; auf Social Media Kanälen kann hier nur der erste Schritt sein. Museen müssen zusätzlich zu der Information, welche auch digital verfügbar ist, erlebbar sein. Gerade die Welt der Autos, Züge und Flugzeuge ist nicht nur für Kinder mit vielen Emotionen verbunden. Kindheitsträume erleben oder gar anfassen zu können, bietet immer noch eine große Anziehungskraft. Soziale Medien bieten die Chance die Begeisterung der Gäste zu teilen, eine Community aufzubauen und von ihren Ideen, Einfällen und Wünschen zu profitieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ziel aller Social Media Maßnahmen sollte es sein, Besucher zu binden und neue Besucher durch Netzwerkeffekte und Empfehlungsmarketing zu gewinnen. Dabei zählen neue Likes oder Follower mehr als nach dem Besuch mitgenommene Museumsflyer und ein Eintrag des Besuchers auf der Fanpage mehr als ein Eintrag in das Gästebuch des Museums. Denn welcher Besucher hat die Möglichkeit sich im Vorfeld durch das &#8220;reale Gästbuch&#8221; eine Meinung zu einem Museum einzuholen?</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt bleibt es spannend zu beobachten, wie die Museumswelt die Möglichkeiten des Social Webs für sich umsetzt und wie wir Besucher davon profitieren können. Nun interessiert mich natürlich, was habt Ihr schon für Erfahrungen mit Museen im Social Web gemacht?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Klout-Score statt Goldcard &#8211; oder wie Social Media Einfluss ein Statussymbol geworden ist</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 20:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Operations]]></category>
		<category><![CDATA[checkin]]></category>
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		<category><![CDATA[klout]]></category>
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		<description><![CDATA[Es sind die Momente im Leben, in denen man beschämt abdreht und schnell das Weite sucht &#8211; so geschehen letzten Samstag am San Francisco International Airport, als mein Kollege und ich nach der LiNC die Wartezeit bis zum Rückflug in der Star Alliance Lounge überbrücken wollten. Leider hat aber der Business-Kasper-Status Frequent Traveller nicht ausgereicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/05/10/klout-score-statt-goldcard-oder-wie-social-media-einfluss-ein-statussymbol-geworden-ist/kloutscore_sfo1/" rel="attachment wp-att-4563"><img class="alignleft size-medium wp-image-4563" style="margin: 5px;" title="KloutScore_SFO1" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/05/KloutScore_SFO1-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a>Es sind die Momente im Leben, in denen man beschämt abdreht und schnell das Weite sucht &#8211; so geschehen letzten Samstag am San Francisco International Airport, als mein Kollege und ich nach der LiNC die Wartezeit bis zum Rückflug in der Star Alliance Lounge überbrücken wollten. Leider hat aber der Business-Kasper-Status Frequent Traveller nicht ausgereicht und wir mussten den peinlichen Rückzug unter mitleidsüberfüllten Senator- und Goldkartenaugen antreten, um in der Holzklasse Platz zu nehmen.<span id="more-4562"></span></p>
<p>Nicht schon Schande genug, konnten wir uns heute morgen das zweite Mal ärgern, als <a title="Bericht auf techcrunch" href="http://techcrunch.com/2012/05/09/klout-cathay-pacific/">techchrunch </a>von der neuen Variante &#8220;Zutritt zu kostenlosen Schnittchen und Café Latte satt&#8221; berichtet hat: Wären wir mal zu <a title="Meldung im Kloutblog" href="http://corp.klout.com/blog/2012/05/cathay-pacific-opens-sfo-lounge-to-klout-users/">Cathay Pacific </a>gegangen, dort kann man nämlich im Rahmen einer Promoaktion mit seiner Klout-App und einem Score größer gleich 40 einchecken. Das ist jetzt wirklich neu, hilft uns aber nur bedingt ;-(</p>
<p>Auch wenn es nur eine Promotion ist und der Klout-Score auch immer wieder ordentlich Kritik erntet, so ist diese Aktion richtungweisend. Mir fallen dazu folgende Thesen ein, die ich gerne zur Diskussion stellen möchte:</p>
<ol>
<li>Online Reputation wird Status Symbol</li>
<li>Super User sind wichtig!</li>
<li>&#8220;Wie geil- die Leute, die eigentlich in die Lounge gehören werden sich freuen.&#8221; (Kommentar auf Facebook)</li>
<li>Bewerbungsmappen werden künftig um eine Seite dicker (ausgedruckter Klout-Score)</li>
<li>Meilen sammlen wird überschätzt &#8211; Twittern macht zudem auch noch mehr Spaß</li>
</ol>
<p>Für Cathay Pacific wird sich diese Aktion sicherlich erfolgreich entwicklen, werden doch nun alle Silicon Valley Geeks scharenweise per Klout einchecken und natürlich stolz darüber tweeten, um wiederum ihren Score weiter zu verbessern. Aber wie bei vielen hippen Social Media Promotion findet man auch hier wieder einen schockierenden Bruch, wenn man auf die offizielle <a title="SFO Lounge auf Cathay Pacific" href="http://www.cathaypacific.com/cpa/de_DE/atairport/lounge?cityCode=SFO">Lounge-Seite surft</a>:</p>
<p><a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/05/10/klout-score-statt-goldcard-oder-wie-social-media-einfluss-ein-statussymbol-geworden-ist/cathway_website/" rel="attachment wp-att-4564"><img class="aligncenter  wp-image-4564" title="cathway_website" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/05/cathway_website.jpg" alt="" width="579" height="471" /></a></p>
<p>Da fehlt die neue &#8220;Zugangsberechtigung&#8221; und auch die Lounge auf facebook ist nicht zum Einchecken angelegt &#8211; hier lässt man gleich wieder Potential liegen. Einzig bleibt eine Ankündigung auf der <a title="Facebook Page von Cathay Pacific" href="http://www.facebook.com/cathaypacificUS">US-fb-Page von Cathay Pacific</a>.</p>
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		<title>Der Social Business Circle &#8211; Finden Sie uns auf der CeBIT 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 14:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Wanitschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[branded communities]]></category>
		<category><![CDATA[CeBIT12]]></category>
		<category><![CDATA[social CRM]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn in Hannover der Messeschnellweg nur noch in eine Richtung befahrbar ist, die Hotelpreise im Umkreis von 50 km um die niedersächsische Landeshauptstadt exorbitant in die Höhe schnellen, Taxifahrer rund um die Uhr arbeiten, Messebauer Hochkonjunktur haben und Hannoveraner Einwohner das Messegelände meiden wie der der Teufel das Weihwasser&#8230; dann ist CeBIT in Hannover. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/02/27/der-social-business-circle-finden-sie-uns-auf-der-cebit-2012/220px-logo_cebit-svg/" rel="attachment wp-att-4446"><img class=" wp-image-4446 alignleft" title="CeBIT Logo" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/02/220px-Logo_CeBIT.svg_.png" alt="" width="98" height="98" /></a>Wenn in Hannover der Messeschnellweg nur noch in eine Richtung befahrbar ist, die Hotelpreise im Umkreis von 50 km um die niedersächsische Landeshauptstadt exorbitant in die Höhe schnellen, Taxifahrer rund um die Uhr arbeiten, Messebauer Hochkonjunktur haben und Hannoveraner Einwohner das Messegelände meiden wie der der Teufel das Weihwasser&#8230; dann ist CeBIT in Hannover.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wir werden in diesem Jahr wieder auf de weltgrößten IT-Messe vertreten sein, am Stand der T-Systems Multimedia Solutions GmbH in der WebCiety in Halle 6.<span id="more-4441"></span></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Social Media is coming home&#8221; lautet in diesem Jahr unser Claim, den wir im folgenden Video prägnant auf den Punkt zu bringen versucht haben. Wir stellen Lösungen vor, die es Unternehmen ermöglichen, aus ihren Social Media Aktivitäten einen messbaren Erfolg zu erzielen und mit Hilfe einer eigenen, voll vernetzten <strong>Community</strong> die Lücke im <strong>Social Business Circle</strong> zu schließen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Community trägt dazu bei, nutzergenerierte Inhalte aus den offenen sozialen Netzwerken in die eigenen Systeme eines Unternehmens zu lotsen. Social Media is coming home eben <img src='http://www.socialmediaevolution.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Und sollten Sie selbst nicht vor Ort sein können, haben Sie in den Wochen nach der CeBIT die Möglichkeit, sich virtuell über die Möglichkeiten einer eigenen Community zu informieren. Die Registrierung für die Webkonferenz können Sie <a title="Webkonferenz Social Business Circle" href="http://tsymms.de/social">hier</a>  kostenlos vornehmen.</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/02/27/der-social-business-circle-finden-sie-uns-auf-der-cebit-2012/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
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		</item>
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		<title>Social Media und das Recht &#8211; Der Versuch einer Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 09:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Competence]]></category>

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		<description><![CDATA[Soziale Netzwerke befinden sich zur Zeit unter strenger Beobachtung europäischer Datenschützer, vor allem wegen ihrer fragwürdigen Umgangsweise mit personenbezogenen Daten. Intransparente Nutzungsbedingungen und fehlende Offenlegung der Datenverarbeitung brachten bereits Facebook und Co. mehrfach in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Letzte Woche kochte das Thema &#8220;Social-Media-Recht&#8221; wieder hoch, zum einen aufgrund der ACTA-Diskussion, zum anderen wurde eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Netzwerke befinden sich zur Zeit unter strenger Beobachtung europäischer Datenschützer, vor allem wegen ihrer fragwürdigen Umgangsweise mit personenbezogenen Daten. Intransparente Nutzungsbedingungen und fehlende Offenlegung der Datenverarbeitung brachten bereits Facebook und Co. mehrfach in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Letzte Woche kochte das Thema &#8220;Social-Media-Recht&#8221; wieder hoch, zum einen aufgrund der ACTA-Diskussion, zum anderen wurde eine Kollision des Urheberrechts mit Netzen wie Pinterest heiß diskutiert. Für uns Grund genug, eine kleine Zusammenfassung zu versuchen.</p>
<p><a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/02/16/social-media-und-das-recht-der-versuch-einer-zusammenfassung/social-media-recht/" rel="attachment wp-att-4396"><img class="alignnone  wp-image-4396" title="social-media-recht" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/02/social-media-recht-1024x433.jpg" alt="" width="553" height="234" /></a><br />
<span id="more-4337"></span></p>
<p>Auch auch wenn Social Media inzwischen zur normalen Marketing-Praxis gehört, gibt es kein Social-Media-Recht im engeren Sinne, vielmehr ist es ein Zusammenwirken aus den Bereichen Datenschutz-, Telemedien-, Urheber-, Wettbewerbs-, Marken-, Persönlichkeits-, allgemeinen Zivilrecht und Arbeitsrecht. Oft kommen hier Gesetze zur Anwendung, welche im vergangenen Jahrhundert erlassen wurden. Geht es z. B. um das unzulässige Veröffentlichen von Bildern, kommt das Kunsturheberrecht zur Anwendung, welches aus dem Jahre 1907 stammt. Dies muss jedoch nicht bedeuten, dass diese Gesetze in der heutigen Zeit völlig unbrauchbar wären.</p>
<h3>Welches Recht findet Anwendung?</h3>
<p>Doch gerade der internationale Charakter sozialer Netzwerke wie Facebook macht die Komplexität der Rechtsfrage deutlich. Welches Recht ist bei amerikanischen Internetdiensten anzuwenden, wenn diese auch in Deutschland aktiv sind?</p>
<p>Unternehmen, welche in Deutschland eine Niederlassung betreiben und ihre Social-Media-Kampagnen an deutsche Nutzer richten, unterliegen deutschem Recht. Anbieter sozialer Netzwerke, welche außerhalb der europäischen Union ihren Hauptsitz haben, sind gemäß § 1 Abs. 5 Satz 2 BDSG (BDSG, Bundesdatenschutzgesetz) an das deutsche Datenschutzrecht gebunden, sofern auch Daten deutscher Nutzer erhoben werden. Datenschutzrecht anderer europäischer Staaten kann nur angewandt werden, wenn dieses soziale Netzwerk in der Verantwortung einer europäischen Niederlassung betrieben wird.</p>
<p>In der Praxis bedeutet dies, dass Facebook, sofern es durch die amerikanische Niederlassung betrieben würde, deutschem Datenschutzrecht unterliegt. Würde Facebook sein europäisches Angebot maßgeblich durch seine irische Niederlassung betreiben lassen, wäre irisches Datenschutzrecht anzuwenden (Düsseldorfer-Kreis 2011). Es besteht jedoch weitgehend Unsicherheit, inwiefern die europäische Niederlassung auch Betreiber des europäischen Angebots ist.</p>
<h3>Datenschutz</h3>
<p>Wenn es um das Thema Datenschutz geht, unterscheidet der deutsche Datenschutz zwei Arten von personenbezogenen Daten. Werden erhobene Daten pseudonymisiert, können Unternehmen die Daten erheben, solange sie ausreichend deutlich auf die Erhebung und Verarbeitung hinweisen und der Nutzer dieser Verarbeitung nicht <a href="http://www.datenschutz-nord.de/presse/download/Rahmenbedingungen_Social_Media_Marketing_DuD_062011.pdf">widerspricht</a> (PDF). Da sich IP-Adressen leicht einem bestimmten Nutzer zuordnen lassen, handelt es sich auch hierbei um personenbezogene Daten. Der Nutzer muss sich während seiner Internet-Session lediglich einmal bei einem Dienst mit personalisiertem Profil einloggen, um seine IP-Adresse seiner Identität zuordenbar zu machen.</p>
<p>Daher darf die IP-Adresse neben anderen personenbezogenen Daten nur nach einer Rechtsvorschrift oder der persönlichen Einwilligung des Nutzers erhoben werden. Dies regelt das deutsche Telemediengesetz im §12 Abs. 1 TMG.</p>
<h3>Social Plug-ins</h3>
<p>Dass IP-Adressen gemeinhin zu den personenbezogenen Daten gehören, sorgt vor allem bei Social-Plug-ins für Probleme. Facebook bietet insgesamt elf solcher „Social Plug-ins“ an. Das wohl am häufigsten genutzte Plug-in ist der „Like Button“. Datenschutzrechtlich in Kritik geraten sind die offiziellen Facebook-Plug-ins, da sie Daten aller Nutzer der Seiten sammeln, auf denen sie eingesetzt werden. Zu diesen Daten gehören: Datum und Uhrzeit des Seitenaufrufs, die URL der Webseite, welche aufgerufen wurde, der verwendete Browser, das verwendete Betriebssystem, sowie die IP-Adresse des Benutzers. Bedenklich ist die Praxis Facebooks, dass diese Daten sowohl von Mitgliedern als auch Nicht-Mitgliedern erhoben werden. Somit sind selbst Daten von Internetnutzern bei Facebook gespeichert, welche noch nie einen Account in dem sozialen Netzwerk hatten.  War ein Mitglied während der Session auch nur kurzzeitig bei Facebook eingeloggt, so kann Facebook alle besuchten Seiten dank der IP-Adresse mit dem Facebook-Profil des Benutzers in Verbindung setzen. Der Nutzer erhält keine Möglichkeit, dieser Erhebung der Daten zu widersprechen, noch weiß er in der Regel, welche Konsequenzen (Erhebung von personenbezogenen Daten und Erstellung eines Profils der Surfgewohnheiten) diese Plug-ins nach sich ziehen.</p>
<p>Um die Plug-ins datenschutzrechtlich unbedenklich zu betreiben, müssen die Plug-ins bei dem Aufruf der Seite deaktiviert sein, der Nutzer die Möglichkeit erhalten, sich über die datenschutzrechtlichen Folge zu informieren und dann die Entscheidungsmöglichkeit erhalten, das Plug-in manuell zu aktivieren. Wichtig ist dies vor allem, da der Betreiber der Seite, auf welcher das Plug-in implementiert wurde, für diese Datenschutzverletzung haftet. In unserem Blog haben wir bereits eine solche Lösung <a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/01/27/die-verwendung-von-social-plugins-unser-beitrag-fur-mehr-datenschutz/">implementiert</a>.</p>
<h3>Unternehmenspräsenzen im Social Web</h3>
<p>Doch auf was sollten Unternehmen im sozialen Web selbst achten? Zum einen gilt auch hier eine Impressumspflicht. Diese ergibt sich aus § 5 TMG und §55 RStV.  Das Impressum soll für den durchschnittlichen Nutzer innerhalb von zwei Klicks erreichbar sein. Daher kann ein Impressum z.B. auf der Infoseite oder einem eigenen Tab auf der Facebook-Seite hinterlegt werden oder mit einem Link z.B. von der Infoseite direkt auf ein Impressum auf einer externen Seite verweisen.</p>
<p>Werbung muss als solche erkennbar sein und muss denselben Regeln wie normale Onlinewerbung entsprechen. Preisangaben haben stets inklusive Mehrwertsteuer zu erfolgen und dürfen nicht die Richtlinien des unlauteren Wettbewerbs verletzen. Des Weiteren sind die Werberichtlinien der Anbieter der sozialen Netzwerke zu beachten. Facebook verbietet so z.B. Spam, die Verbreitung von schädlichen Programmen, die Werbung für Waffen, Drogen und Tabakwaren.</p>
<p>Für die Durchführung von Wettbewerben und Gewinnspielen auf Facebook, müssen neben den entsprechenden Gesetzen (Kein Glücksspiel gegen Geld ohne staatliche Genehmigung, keine Kopplung der Gewinnchance an den Kauf eines Produktes [Glücksspiel § 284 StGB, Kopplung des Gewinns § 4 Nr. 6 UWG ]) vor allem die „Facebook-Richtlinien für Promotions“ beachtet werden. Diese verbieten es den Unternehmen<strong> jegliche</strong> Facebook-Funktion für die Durchführung des Gewinnspiels zu nutzen. Ein Gewinnspiel darf lediglich mithilfe einer App von einem externen Server in eine Facebook-Seite integriert werden.</p>
<h3>Haftung</h3>
<p>Die Haftung von Unternehmen ist um § 7 Abs. 1 TMG klar geregelt. Unternehmen haften für eigene Inhalte nach der allgemeinen Rechtssprechung. Sofern Sie sich fremde Inhalte Dritter zu eigen machen (z.B. Verlinkung  mit Kommentar), können sie auch für solche Inhalte haftbar gemacht werden.</p>
<p>Bei Inhalten, welche von ihren Fans erstellt werden, gilt die sogenannte Forenhaftung (§§ 7,10 TMG).   Der Betreiber ist demnach erst zur Löschung bzw. Prüfung der Inhalte verpflichtet, wenn er positiv Kenntnis von der Rechtsverletzung erhalten hat. Sollten vermehrt Rechtsverstöße durch Nutzer erfolgen, entsteht eine Prüfpflicht für das Unternehmen.</p>
<h3>Urheberrecht</h3>
<p>Dieses Thema wäre für sich allein genommen, bereits einen eigenen (noch) längeren Artikel wert. Ich möchte daher hier nur die Eckpunkte umreißen. Lädt man Inhalte in sozialen Netzwerken hoch, muss man entsprechende Nutzungsrechte besitzen. Wer sich urheberrechtlich geschütztes Material zu eigen macht, könnte sich strafbar machen und läuft Gefahr Ziel von Abmahnungen zu werden.  Da sich Facebook die Nutzungsrechte für alle eingestellten IP-Inhalte bis zu ihrer Löschung sichert, ist es umso wichtiger, dass alle abgebildeten Personen und Urheber mit dem Hochladen in sozialen Netzwerken einverstanden sind. Bei Inhalten, welche bei externen Anbietern wie z.B. „YouTube“ lagern, liegen Haftungs- und Urheberrechtsfragen meist bei dem Anbieter der Plattform  bzw. dem Nutzer, welcher diese hochgeladen hat.</p>
<h3>Guidelines</h3>
<p>Social-Media-Guidelines sollen das rechtliche Risiko von Firmen mindern, die Qualität der Unternehmenspräsenz im Social Web verbessern und klare Verhaltensrichtlinien für Mitarbeiter geben.</p>
<p><a href="http://allfacebook.de/policy/rechtssicher-dank-social-media-guidelines-rechtliche-stolperfallen-beim-facebookmarketing-teil-15">Schwenke und Dramburg</a> geben einige sehr hilfreiche  Tipp zur Erstellung einer<a href="http://allfacebook.de/policy/rechtssicher-dank-social-media-guidelines-rechtliche-stolperfallen-beim-facebookmarketing-teil-15"> Social-Media-Guideline</a>, welche wir hier zusammengefasst haben:</p>
<p><a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/02/16/social-media-und-das-recht-der-versuch-einer-zusammenfassung/guidelines-2/" rel="attachment wp-att-4418"><img class="alignnone  wp-image-4418" title="guidelines" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/02/guidelines1.jpg" alt="" width="619" height="716" /></a></p>
<p>Wer sich noch weiter zu dem Thema informieren möchte, dem seien die Blogs von <a href="http://spreerecht.de/">Schwenke und Dramburg</a> sowie der charmanten <a href="http://socialmediarecht.wordpress.com/">Rechtsanwältin Nina Diercks</a> näher gelegt.</p>
<p>h3</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit dem Social Media Team vom ADAC</title>
		<link>http://www.socialmediaevolution.de/2012/02/09/interview-mit-dem-social-media-team-vom-adac/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=interview-mit-dem-social-media-team-vom-adac</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Competence]]></category>
		<category><![CDATA[Operations]]></category>
		<category><![CDATA[adac]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[organisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Knapp 18 Millionen Mitglieder, eine nahe zu 100% bekannte Marke und als Hauptthema des Deutschen liebstes Hobby &#8211; das schreit förmlich nach erfolgreichem Dialog mittels Social Media. Wir hatten die Gelegenheit, mit Tilman Solaro aus dem Social Media Team der ADAC-Zentrale in München zu sprechen, der uns freundlicherweise einige Einblicke gewährt hat. 1. Herr Solaro, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/02/09/interview-mit-dem-social-media-team-vom-adac/tilman-2/" rel="attachment wp-att-4224"><img class="alignleft  wp-image-4224 rahmen schatten" style="margin: 5px;" title="Tilman" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/01/Tilman1-197x300.jpg" alt="" width="123" height="188" /></a>Knapp 18 Millionen Mitglieder, eine nahe zu 100% bekannte Marke und als Hauptthema des Deutschen liebstes Hobby &#8211; das schreit förmlich nach erfolgreichem Dialog mittels Social Media. Wir hatten die Gelegenheit, mit Tilman Solaro aus dem Social Media Team der ADAC-Zentrale in München zu sprechen, der uns freundlicherweise einige Einblicke gewährt hat.<span id="more-4200"></span></p>
<p>1. Herr Solaro, im Juli 2011 ist der ADAC offiziell <a title="Der ADAC auf facebook" href="http://tsymms.de/q">auf facebook gestartet.</a> Was erwartet Ihre Fans dort bzw. was ist das Ziel Ihres Auftritts?</p>
<blockquote><p>In erster Linie wollen wir mit den Mitgliedern auf Augenhöhe kommunizieren. Wir wollen die ADAC-Themen dorthin bringen, wo die Menschen sind und uns dem Dialog öffnen.</p></blockquote>
<p>2. Welche weiteren Kanäle gehören noch zu dem Social Media Portfolio des ADAC?</p>
<blockquote><p>Der ADAC hat derzeit sieben Themenblogs – es gibt u.a. einen Blog zum Thema Elektromobilität und einen Test-Blog für z.B. Autotest. Hier geht’s zur <a title="Übersicht der Themenblogs des ADAC" href="http://www.adac.de/home/blogs.aspx">Übersicht</a>. Desweiteren sind wir mit unserem Jugendclub Young Generation bei Facebook, die Motorwelt ist fleißig bei Twitter unterwegs und natürlich haben wir auch einen ADAC YouTube Channel, wo es u.a. regelmäßig die neuesten Crashtests zu sehen gibt.</p></blockquote>
<p>3. Ich kann mir vorstellen, dass es ein langer Weg war zum ersten offiziellen Auftritt. Welche Meilensteine und Herausforderungen mussten dabei gemeistert werden?</p>
<blockquote><p>Wir sind schon seit Jahren in Social Media &#8220;gewachsen&#8221;. Begonnen hat es bereits vor Jahren mit dem YouTube-Kanal. Die Unterstützung von Ehrenamt (wir sind ja schließlich ein Verein) und Management war hervorragend. Ein paar Hürden gab es auf der operativen Ebene zu überwinden: Kapazitäten mussten gefunden, Zuständigkeiten definiert werden.</p></blockquote>
<p>4. Ihr Fanwachstum kommt sicher nicht von ungefähr. Wie organisieren Sie Ihr Engagement?</p>
<blockquote><p>Unser virtuelles und interdisziplinäres Team tauscht sich in einer geschlossenen Facebook-Gruppe laufend über die Inhalte und Dialoge auf unserer Pinnwand aus. Auf diesem Weg ist es möglich, die notwendige enge Echtzeit-Kommunikation zwischen Kollegen zu halten, die über mehrere Abteilungen und Standorte verteilt sind.</p></blockquote>
<p>5. Arbeiten Sie schon mit Zielen bzw. wird Ihr Erfolg schon an harten Zahlen gemessen?</p>
<blockquote><p>Unser primäres Ziel ist momentan Reichweite. Wir wollen möglichst viele Fans, Follower und Zuschauer erreichen, eine große Online-Community für die Themen des ADAC begeistern und in unsere tägliche Arbeit einbinden. Die bisherige Resonanz ist durchwegs positiv – der Erfolg gibt uns also recht. Sollte es in Zukunft spezielle Social Media-Kampagnen geben, werden dafür individuelle Kennzahlen festgelegt.</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/02/09/interview-mit-dem-social-media-team-vom-adac/adac_1/" rel="attachment wp-att-4225"><img class="aligncenter  wp-image-4225 schatten rahmen" title="adac_1" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/01/adac_1.jpg" alt="" width="503" height="486" /></a></p>
<p>6. Noch eine Frage zum Team: Sind sie zentral oder dezentral aufgestellt und welche Organisationseinheit beim ADAC hat den „Social Media Hut“ auf?</p>
<blockquote><p>Inhaltlich wird die Social Media-Kommunikation von der Online-Redaktion gesteuert. Generell wird Social Media beim ADAC interdisziplinär betrieben &#8211; jede Abteilung setzt sich mit dem Thema in irgendeiner Form auseinander. Das Facebook-Team steuert die Aktivitäten, verteilt Fragen von Nutzern an die Experten im Haus und überwacht deren Beantwortung.</p></blockquote>
<p>7. Sind Ihre Social Media Aktivitäten mit den ADAC-Kampagnen vernetzt?</p>
<blockquote><p>Redaktionell werden die Aktivitäten von der Online-Redaktion zwischen den diversen On- und Offline-Kanälen synchronisiert. Unser Bereich Kampagnenmanagement steuert entsprechend die Media-Aktivitäten.</p></blockquote>
<p>8. Wie sieht die Zukunft aus? Können Sie was zu kommenden Aktionen verraten?</p>
<blockquote><p>Wir planen, den ADAC und seine Mitarbeiter noch greifbarer zu machen und den Fans Einblicke hinter die Kulissen zu gewähren. Mehr verraten wir noch nicht. <img src='http://www.socialmediaevolution.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>9. Sie selbst sind leidenschaftlicher Twitter-Nutzer, facebook betreuen Sie jetzt hauptberuflich. Was sagen Sie denn zu google+?</p>
<blockquote><p>Google+ ist nicht der vielzitierte Facebook-Killer &#8211; weil das Angebot von Google nicht so positioniert und von den Anwendern nicht so genutzt wird. Ich sehe beispielsweise viele wesentlich ernsthaftere bzw. seriösere Diskussionen auf G+ als auf Facebook. Von der Qualität her ist das gar nicht vergleichbar. Facebook wird mit der aktuellen Umstellung verstärkt in Richtung Unterhaltungsbereich gehen. Auch sehe ich keine Konkurrenz zu Twitter. Solange Twitter seine ganz besonderen Eigenschaften als schnelles und einfach zu bedienendes Nachrichtenmedium bewahrt, wird es solide neben den anderen Netzwerken stehen.</p></blockquote>
<p>10. Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Das muss doch einen riesen Spaß machen, für eine ohnehin sehr positiv besetzte Marke im und für das Social Web zu arbeiten. Liege ich damit richtig?</p>
<blockquote><p>Es ist tatsächlich immer wieder schön, die vielen positiven Rückmeldungen zufriedener Fans zu lesen. Unser hervorragendes Markenimage färbt ganz klar auch ins Social Web ab. Außerdem ist es sehr angenehm, in einem Team zu arbeiten, das sich quasi von selbst gebildet hat &#8211; aus höchst online-affinen und motivierten Kollegen.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir bedanken uns herzlichst für das Interview und schicken die besten Social Media Wünsche in das neue ADAC-Gebäude nach München!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Super Social Media Bowl &#8211; wie in Indianapolis neue Maßstäbe gesetzt werden</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 21:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Competence]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Operations]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[indianapolis]]></category>
		<category><![CDATA[operationszentrale]]></category>
		<category><![CDATA[social media command center]]></category>
		<category><![CDATA[social media monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[super bowl]]></category>

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		<description><![CDATA[In wenigen zwei Stunden ist es wieder soweit und die ganze Welt schaut zum Finale der NFL, dem Super Bowl nach Indianapolis. Es ist wie jedes Jahr das Marketingevent für die Global Player schlechthin, nur eine Sache ist diesmal anders. Die NFL hat erstmals in der Geschichte des Super Bowls ein eigenes Kontrollzentrum für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/02/05/super-social-media-bowl-wie-in-indianapolis-neue-masstabe-gesetzt-werden/smcc_3/" rel="attachment wp-att-4299"><img class="alignleft size-medium wp-image-4299 schatten rahmen" title="smcc_3" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/02/smcc_3-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a>In <del>wenigen</del> zwei Stunden ist es wieder soweit und die ganze Welt schaut zum Finale der NFL, dem Super Bowl nach Indianapolis. Es ist wie jedes Jahr das Marketingevent für die Global Player schlechthin, nur eine Sache ist diesmal anders. Die NFL hat erstmals in der Geschichte des Super Bowls ein eigenes Kontrollzentrum für die Betreuung und Moderation aller Social Media Kanäle vor Ort eingerichtet. Die Merkmale lesen sich fast wie aus einem Handbuch für militärische Gefechtsstände.<span id="more-4292"></span></p>
<p><strong>Das NFL Social Media Command Center (SMCC)</strong></p>
<p>Auf 260 Quadratmetern downtown, über dem Hard Rock Cafe, arbeiten im Drei-Schicht-System 16 Festangestellte und 30 Studenten der Agentur <a title="Awareness Networks" href="http://www.awarenessnetworks.com/">Awareness Networks</a>. Auf einer 9 Quadratmeter großen Wall werden die aktuellen relevanten Kanäle eingeblendet, direkte Kommunikation ist mit Videokonferenz via iPads möglich. Neben den zahlreichen offiziellen NFL-Kanälen werden mittels Social Media Monitoring 300 Keywords in Echtzeit analysiert. Dazu kommen die gezielte Analyse von Celebrity-Accounts auf twitter und Co. sowie das Monitoring von ausgewählten Places und damit verbundenen Check-Ins.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.socialmediaevolution.de/2012/02/05/super-social-media-bowl-wie-in-indianapolis-neue-masstabe-gesetzt-werden/smcc_1/" rel="attachment wp-att-4293"><img class="aligncenter size-full wp-image-4293 schatten rahmen" title="smcc_1" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/02/smcc_1.jpg" alt="" width="580" height="344" /></a></p>
<p><strong>&#8220;Respond first to any safety oriented issue/crisis!&#8221;</strong></p>
<p>Priorität haben Erwähnungen auf facebook und Twitter, die einen sicherheitsrelevanten Hintergrund haben. Außerhalb von Indianapolis ist ein <a title="Quelle" href="http://www.fastcompany.com/1813684/inside-super-bowl-social-media-command?partner=gnews">Federal Command Center</a> von Homeland Security und dem FBI aufgebaut, das im direkten Kontakt mit dem SMCC steht. In zweiter Linie werden Serviceanfragen bearbeitet und natürlich positive Geschichten erzählt.</p>
<p>Um das enorme Moderationsaufkommen zu bewältigen wird eine <a title="Die eingesetzte Software" href="http://www.awarenessnetworks.com/super-bowl-press-page">bunte App-Landschaft verwendet</a>, allen voran selbstverständlich das <a title="Tool von awareness" href="http://www.awarenessnetworks.com/why-the-hub">hauseigene Tool, </a>aber auch ein bunter Mix von Klassikern wie basecamp zum Projektmanagement und Google Chat als führendes Kommunikationsmedium im SMCC.</p>
<p><strong>Ein neuer Maßstab für Grossereignisse</strong></p>
<p>Als im Dezember 2010 Dell ihr <a title="Blog Dell" href="http://en.community.dell.com/dell-blogs/direct2dell/b/direct2dell/archive/2010/12/08/dell-s-next-step-the-social-media-listening-command-center.aspx">Social Media Listening Command Center</a> vorgestellt hat, war das für viele noch seiner Zeit weit voraus und wenn doch  überhaupt nur für große Marken relevant. Ein gutes Jahr später beginnt mit der NFL-Initative und dem Social Media Command Center in Indianapolis ein neuer Abschnitt, ist es doch der Beweis dafür, das Social Media in seiner kompletten Bedeutung keine Randerscheinung mehr ist und Fanseiten und Twitterkanäle von Veranstaltungen als offizielle Zugangskanäle, vom Notruf bis zur Fanstory, genutzt und erwartet werden. Die <a href="http://www.huffingtonpost.com/beverly-macy/super-bowl-social-media_b_1234163.html">HuffingtonPost</a> bringt es sehr gut auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>“the world has finally realized the power of real-time social media and how it can make or break a brand, an event, or a message. Social TV has truly arrived — and it is entirely controlled by the conversation taking place on Twitter, Facebook — not by the brand. The NFL announcement of its Social Media Command Center for Super Bowl 46 is promising to be a winning play.”</p></blockquote>
<p>Wir dürfen also gespannt sein, was uns zum Beispiel bei Olympia 2012 und der Fußball-EM in Polen und der Ukraine (<a title="Adidas Shitstorm zur EM 2012" href="http://meedia.de/internet/adidas-erlebt-den-social-media-gau/2011/11/22.html">die ja schon vor dem Anpfiff Social Media Erfahrungen sammeln durfte</a>) erwartet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<p><a href="http://www.fastcompany.com/1813684/inside-super-bowl-social-media-command?partner=gnews">FastCompany</a>, <a href="http://www.wthr.com/story/16582290/super-bowl-opens-social-media-command-center?config=H264">WTHR.com</a>, <a href="http://www.huffingtonpost.com/beverly-macy/super-bowl-social-media_b_1234163.html">Huffingtonpost</a>, <a href="http://www.awarenessnetworks.com/super-bowl-press-page">AwarenessNetworks</a>, <a href="http://www.digitaltrends.com/social-media/nfl-using-social-media-command-center-to-manage-super-bowl-chatter/">Digitaltrends</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Quo Vadis Social Media &#8211; Sind eigene Communities der logische nächste Schritt zum Social Business Circle?</title>
		<link>http://www.socialmediaevolution.de/2012/01/30/social-business-circle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=social-business-circle</link>
		<comments>http://www.socialmediaevolution.de/2012/01/30/social-business-circle/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Wanitschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Competence]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[branded community]]></category>
		<category><![CDATA[social business circle]]></category>
		<category><![CDATA[social extranet]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wir wollen viel mehr über unsere Kunden und seine Bedürfnisse erfahren als er heute freiwillig im Netz preisgibt“ ist eine Anforderung, die uns in vielen Projekten zum Thema Social Media begegnet. Einen Automobildienstleister könnte beispielsweise interessieren, welches Fahrzeug ein Nutzer fährt, um ihm basierend auf dieser Angabe hoch relevante Informationen beim Besuch der unternehmenseigenen Website [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/01/Social-business-Circle.jpg"><img class="alignleft  wp-image-4171" title="Social business Circle" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/01/Social-business-Circle.jpg" alt="Social business Circle" width="131" height="131" /></a></p>
<blockquote><p><em>„Wir wollen viel mehr über unsere Kunden und seine Bedürfnisse erfahren als er heute freiwillig im Netz preisgibt“</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">ist eine Anforderung, die uns in vielen Projekten zum Thema Social Media begegnet. Einen Automobildienstleister könnte beispielsweise interessieren, welches Fahrzeug ein Nutzer fährt, um ihm basierend auf dieser Angabe hoch relevante Informationen beim Besuch der unternehmenseigenen Website bereitzustellen. Anders gesprochen: Was interessiert den Fahrer eines VW Passat der brandaktuelle Testbericht eines 3er BMW, der dominant auf der Website positioniert ist.<span id="more-4169"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Die Verwertbarkeit von Nutzerinformationen</h3>
<p style="text-align: justify;">Schon heute geben Nutzer viel von sich und Ihren Gewohnheiten preis; ein Facebookprofil beispielsweise kann u. a. den Wohnort, das Alter, das Geschlecht und auch den Familienstand verraten. Das ist für nutzerspezifische Inhalte auf der Social Media Plattform definitiv hilfreich. In puncto Dialog und Interaktion bieten etablierte Social Networks schon heute eine Fülle von Funktionen und Möglichkeiten. Unternehmen, die eigene Aktivitäten in diesen Networks ablehnen oder in Frage stellen, werden auch die Überlegung, eine Branded Community zu gründen, zumindest noch vertagen. Dennoch gibt es wesentliche Schwachstellen in Bezug auf die Verwertbarkeit von Informationen, die Nutzer heute in sozialen Netzwerken preisgeben:</p>
<ul>
<li>Eine persönliche Ansprache ist bei entsprechenden Privatsphäreeinstellungen erst möglich, wenn Unternehmen und Nutzer miteinander verbunden sind (im Szenario Facebook: Der Nutzer muss Fan der Unternehmensseite geworden sein).</li>
<li>Die verfügbaren Felder für die Angabe von Nutzercharakteristika sind von den sozialen Netzwerken vorgegeben und daher nicht mit Unternehmensspezifika erweiterbar (z. B. „Welches Auto fährst Du?“).</li>
<li>Die Datenhoheit hat immer der Betreiber des Netzwerkes. Die Nutzerinformationen sind sein Kapital, die Verwendung dieser Informationen für zielgruppenspezifische Ansprachen sein Umsatz.</li>
<li>Plattformverfügbarkeit und Änderungen in Layout oder Profilangaben sind von Unternehmen nicht beeinflussbar. Hart ausgedrückt: Den Vorgaben der Plattformbetreiber ist ein Unternehmen mit wirtschaftlichen Interessen an den Netzwerkmitgliedern hilflos ausgeliefert. (wenn Mark Zuckerberg morgen früh mit schlechter Laune aufsteht und Facebook den Stecker zieht, waren alle Social Media Bemühungen ohne nachhaltigen Erfolg)</li>
</ul>
<h3>Eigenes System &#8211; eigene Regeln</h3>
<p style="text-align: justify;">Eine unternehmenseigene („branded“) Community erweitert den Spielraum zur Abfrage von Nutzerinformationen immens. Die Vorgaben der vom Nutzer editierbaren Felder im eigenen Profil sind frei wählbar und damit spezifisch auf den Informationsbedarf des Unternehmens ausrichtbar. Getreu dem Motto: „Wer nicht fragt, bekommt keine Antwort“ könnte im erwähnten Beispiel des Automobildienstleisters die Frage lauten: „Welches Fahrzeug fährst Du?“<br />
Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass jedes freiwillig der Community beigetretenes Mitglied per se ein Interesse am dort besprochenen Thema hat. Die Quantität der Teilnehmer ist zweifelsohne kleiner als die in etablierten Social Networks. Wenn ein User allerdings einmal Mitglied geworden ist, hat er sich schon mit den Inhalten der Community identifiziert – er ist das, was man als echten Fan bezeichnen kann. Ein Fan auf Facebook klickt unter Umständen auf „Gefällt mir“, weil er die Unternehmensfanpage empfohlen bekommen hat oder gerade in den Medien über Aktionen erfahren hat. Ein Communitymitglied geht eine Verbindung mit der Community und den darin gespielten Themen ein, die über dem bloßen „Gefällt mir“ einzuordnen ist. Je aktiver er sich dann noch in die Community einbringt, umso relevanter wird er als Botschafter für den Communitybetreiber. Ein Communitymitglied ist damit ein sich selbst identifizierender Teil der Zielgruppe des Communitybetreibers. Diese Zielgruppe dann in der Community anzusprechen, fällt leichter als auf anderen Kanälen für sie attraktiv (oder auch erst einmal sichtbar) zu sein – der Dialog findet nämlich mit einer sehr spezifischen Nutzergruppe statt. So werden Erfahrungen mit Produkten geteilt oder erfragt, die selbst mit hohem Aufwand im Test vor dem Launch nicht herbeizuführen wären. Ein Aufwand, für den viele Unternehmen heute teuer in die Beauftragung von Marktforschungsunternehmen investieren, die niemals ein so zielgenaues Publikum ansprechen können.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Wert eines echten Markenfans</h3>
<p style="text-align: justify;">Da ein Communitymitglied typischerweise dialogbereit und nicht nur auf Informationssuche ist (die würde er nämlich auch außerhalb der Community erhalten), kann ein Communitybetreiber darauf vertrauen, von seinen Mitgliedern immer ehrliches Feedback zu erhalten. Es können Produktideen eingestellt und von den Nutzern bewertet oder um weitere Ideen angereichert werden. Nutzer können eigene Ideen vorstellen und von ihresgleichen bewerten lassen und so einen aktiven Beitrag zur Wertschöpfung des Communitybetreibers beitragen. Neben dieser Feedbackfunktion dienen Analysemöglichkeiten des Nutzerverhaltens zu weiteren Erkenntnissen:</p>
<ul>
<li>Verhältnis zwischen den Mitgliedern</li>
<li>Einfache Identifikation von Meinungsführern („Influencer“) über deren Aktivitätsintensität</li>
<li>Frühwarnung durch Emotionsveränderungen (bspw. nach dem Launch neuer Produkte, die mit hoher Sicherheit sofort in der Community besprochen werden)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Der Nutzen einer solchen Community ist in Gänze in diesem Artikel nicht zu beschreiben oder gar zu beziffern. Schon heute fragen viele Unternehmensvorstände nach einem ROI von Social Media Aktivitäten. Häufig herbeigezogene Kenngrößen sind dann Anzahlen von Fans oder Followern – doch geben diese tatsächlich eine Auskunft über den quantifizierbaren Nutzen? Auch der Betrieb einer eigenen Branded Community wird sich diesen Fragen stellen müssen, mit dem Unterschied, dass Umsatz, der aus der Community heraus generiert wurde, ganz klar quantifizierbar ist. Prozesskosten im Unternemen (z. B. Kosten pro Servicefall) sollten schon heute klar bezifferbar sein. Führen die Aktivitäten in der Community zu einem Rückgang des Supportaufkommens in alternativen Kanälen, wird der Nutzen klar quantifizierbar. Über diesen Nutzen rechtfertigen sich alle begleitenden Aktivitäten, die zum Wachstum der Community beitragen, wie eben beispielsweise Social Media Aktivitäten in existierenden Kanälen. Denn eines ist vollkommen klar: Die Angel nach neuen Communitymitgliedern muss in Plattformen mit großer Reichweite ausgeworfen werden. Einer <a title="ROI einer branded community" href="http://socialtimes.com/powered-roi-report_b1135" target="_blank">Nutzerstudie </a>zu Folge geben 66% der Befragten an, dass sie eher bereit sind, Produkte oder Dienstleistungen zu nutzen, wenn sie darüber in einer Branded Community erfahren haben, 63% gaben an, durch die Interaktion mit in einer Community eine positivere Einstellung zu einer Marke zu haben.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Make or buy? &#8211; Technologien für die eigene Community</h3>
<p style="text-align: justify;">Kein Markt ohne Gartner-Quadrant, könnte man meinen. Gartner widmet den Technologien für &#8220;<a title="Gartner Magic Quadrant für Externally Facing Communities" href="http://files1.jivesoftware.com/images/resources/analyst-coverage/gartner-mq-external-2011-22736.png" target="_blank">Externally Facing Communities</a>&#8221; auch einen Magic Quadrant. Und es tummeln sich darin natürlich auch die üblichen Verdächtigen. Die Entscheidung, eine Community selbst zu bauen, muss &#8211; wie immer &#8211; wohl überlegt sein. Gängige Funktionen alle auf Basis von Open Source Software umzusetzen, bedeutet großen Konzeptions- und Entwicklungsaufwand. Nachteil ist vor allem die Pflege des Systems. Wenn Facebook bspw. (mal wieder) die API ändert, muss die Communtiy angepasst werden und ist u. U. in dieser Zeit nicht verfügbar &#8211; kostbare Zeit für einen echten Fan.</p>
<div id="attachment_4170" class="wp-caption aligncenter" style="width: 284px"><a href="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/01/Externally-facing-communities.png"><img class="size-medium wp-image-4170" title="Gartner Magic Quadrant für Externally facing communities" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/01/Externally-facing-communities-274x300.png" alt="Gartner Magic Quadrant für Externally facing communities" width="274" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: http://files1.jivesoftware.com/images/resources/analyst-coverage/gartner-mq-external-2011-22736.png</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Es bleibt überaus spannend, wohin die Entwicklungen laufen. Können wir eine Community als &#8220;Social Extranet&#8221; bezeichnen, die den Kreis (&#8220;<strong>Social Business Circle</strong>&#8220;) zwischen Social Intranet und Social Media schließt? Die externe Kommunikation (Social Media) als Vorreiter, die mit Social Intranet auch ihren Weg ins Unternehmen gefunden hat und als branded Community nun weitere Zielgruppen anspricht? Was meinen Sie?</p>
<p><a title="Circle" href="http://www.flickr.com/photos/blprnt/4217218531/sizes/s/in/photostream/">Bildquelle</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Verwendung von Social Plugins &#8211; Unser Beitrag für mehr Datenschutz</title>
		<link>http://www.socialmediaevolution.de/2012/01/27/die-verwendung-von-social-plugins-unser-beitrag-fur-mehr-datenschutz/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-verwendung-von-social-plugins-unser-beitrag-fur-mehr-datenschutz</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin Raupbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Und nun ist auch unser Blog im Jahr 2012 angekommen! Wir präsentieren gleichzeitig zur Aktualisierung und dem neuen Design unseren Beitrag zum Thema Datenschutz. Im Dezember 2011 war es endlich soweit &#8211; die oberste Datenschutzbehörde in Deutschland bezog Position zu den immer weiter Verbreitung findenden Social Plugins von Facebook, Twitter und Google+ auf externen öffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Und nun ist auch unser Blog im Jahr 2012 angekommen! Wir präsentieren gleichzeitig zur Aktualisierung und dem neuen Design unseren Beitrag zum Thema Datenschutz. Im Dezember 2011 war es endlich soweit &#8211; die oberste Datenschutzbehörde in Deutschland bezog Position zu den immer weiter Verbreitung findenden Social Plugins von Facebook, Twitter und Google+ auf externen öffentlichen Webseiten. Eine zentrale Aussage zur Verwendung der Plugins lautet wie folgt:</p>
<blockquote><p><em>“Das direkte Einbinden von Social Plugins (…) ist ohne hinreichende Information der Internetnutzerinnen und -nutzer und ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, die Datenübertragung zu unterbinden, unzulässig.”</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Bemängelt wurde die durch den Nutzer nicht durchschaubare bzw. kontrollierbare Übertragung von personenbezogenen Daten, wie IP, Datum (und evtl. Profildaten bei gleichzeitiger aktiver Session in einem der genannten Social Networks). Die Kollegen von heise.de hatten bereits im September eine 2-Klick-Lösung für Share Buttons realisiert (Mehr Informationen <a href="http://www.heise.de/ct/artikel/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html">hier</a>). Mit einem ersten Klick wird die Datenübertragung aktiviert, mit dem Zweiten der Inhalt geshared.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-4084"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4098 schatten" title="2klickshare" src="http://test.socialmediaevolution.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2klickshare2.png" alt="" width="518" height="159" /><!--more--></p>
<p style="text-align: justify;">Der Code für diese Buttons ist als Open-Source freigegeben und auch als <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/xsd-socialshareprivacy/">Plugin für WordPress</a> verfügbar. Dies haben wir als Anlass genommen den Datenschutz-Gedanken etwas weiter zu treiben. Wir verwenden in unserem Blog neben den Share Buttons auch Social Plugins zur Präsentation unserer Präsenzen auf <a href="https://www.facebook.com/Socialmediaevolution">Facebook</a>, <a href="https://twitter.com/socialmediaevo">Twitter</a> und <a href="https://plus.google.com/116904284641642599266/posts">Google+</a>. Unsere findigen Programmierer haben die Funktionalität des Codes der 2-Klick-Buttons auf die Boxen der Social Plugins auf der rechten Seite übertragen. Hintergrund ist auch hier die Erfüllung  der entsprechenden Datenschutzkriterien der EU. Diese lassen sich nun ebenfalls per Klick aktivieren:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4094" title="fb_switch" src="http://test.socialmediaevolution.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/fb_switch1.png" alt="" width="581" height="415" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nachteil: sobald man auf eine andere Unterseite navigiert, ist die Box wieder deaktiviert. Für eine bleibende Aktivierung während der Verweildauer auf der Seite müsste ein Cookie gesetzt werden.  Die Krux hierbei: Die <a href="http://www.shopbetreiber-blog.de/2012/01/02/umsetzung-der-einwilligungspflicht-aus-der-cookie-richtlinie-in-frankreich/">Cookie-Richtlinie der EU</a>, die bisher aber nur in Frankreich in geltendes Recht umgesetzt wurde:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Die Einwilligungspflicht gilt nur für Cookies, die nicht unbedingt erforderlich sind, damit der Nutzer zu dem von ihm gewünschten Service Zugriff haben kann.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Gemäß dieser muss ein Nutzer für die Cookie-Setzung seine Zustimmung geben, da Social Plugins nicht unter die Kategorie &#8216;unbedingt für den Service erforderlich&#8217; fallen. Diese Richtlinie ist in Deutschland noch kein geltendes Recht, an der Umsetzung wird noch gearbeitet. Dennoch sollte sie für unsere vollständig rechtskonforme Lösung Beachtung finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Lösung: Wir haben die Option zur dauerhaften Zustimmung zur Datenübertragung an das entsprechende Social Network (durch Klick auf das Zahnrad und die entsprechende Option) ebenfalls angepasst und mit der Cookie-Setzung überein gebracht. Somit wird bspw. bei dauerhafter Aktivierung des Share Buttons für Facebook auch die Facebook Box dauerhaft aktiv bleiben. Wird der Haken wieder entfernt werden logischerweise auch Share Button und Box gleichermaßen deaktiviert.</p>
<p style="text-align: center;"> <img class="aligncenter  wp-image-4093" title="fb_dauer" src="http://test.socialmediaevolution.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/fb_dauer1.png" alt="" width="525" height="454" /></p>
<p style="text-align: justify;">Zur Verwendung in WordPress: Wir nutzen den hierfür verwendeten javascript-Code in den Widgets des WordPress-Designs. Dieser ersetzt nach Klick auf den Aktivieren-Button das Platzhalter-Bild durch einem iframe, in dem das entsprechende Social Plugin geladen wird. Auf Anfrage stellen wir den hierfür verwendeten Code gern zur eigenen Verwendung zur Verfügung. Für Anregungen und Ergänzungen zum Thema oder zur Funktionalität sind wir natürlich dankbar.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tue Gutes und sprich darüber – Online Reputation als Vorsatz für 2012, Teil 1: Die Vorbereitung</title>
		<link>http://www.socialmediaevolution.de/2012/01/24/tue-gutes-und-sprich-daruber-online-reputation-als-vorsatz-fur-2012-teil-1-die-vorbereitung-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tue-gutes-und-sprich-daruber-online-reputation-als-vorsatz-fur-2012-teil-1-die-vorbereitung-2</link>
		<comments>http://www.socialmediaevolution.de/2012/01/24/tue-gutes-und-sprich-daruber-online-reputation-als-vorsatz-fur-2012-teil-1-die-vorbereitung-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Competence]]></category>
		<category><![CDATA[Operations]]></category>
		<category><![CDATA[kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[meinungsführer]]></category>
		<category><![CDATA[online reputation]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile dürfte das Durchhaltevermögen für eilig heraufbeschworene Vorsätze vom Silvesterabend 2011 bereits stark strapaziert sein und der Rückfall hin zu alten Lastern kurz bevorstehen. Also ein guter Zeitpunkt, sich etwas strukturiert den wirklich wichtigen Dingen im (Berufs-)leben zu widmen: Online Reputation. Projekterfahrung, Leidenschaft und Nutzen sind Voraussetzung Nur um „Mitzumachen“ und Twitter, Facebook und Co. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft  wp-image-4018" style="margin: 5px;" title="organized" src="http://socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2012/01/organized-150x150.jpg" alt="" />Mittlerweile dürfte das Durchhaltevermögen für eilig heraufbeschworene Vorsätze vom Silvesterabend 2011 bereits stark strapaziert sein und der Rückfall hin zu alten Lastern kurz bevorstehen. Also ein guter Zeitpunkt, sich etwas strukturiert den wirklich wichtigen Dingen im (Berufs-)leben zu widmen: <a title="Artikel auf besser2.0" href="http://www.besser20.de/du-bist-eine-marke-wie-das-social-web-schon-jetzt-unseren-arbeitsalltag-verandert/1686/">Online Reputation</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Projekterfahrung, Leidenschaft und Nutzen sind Voraussetzung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nur um „Mitzumachen“ und Twitter, Facebook und Co. zum Glühen zu bringen, um auf dem nächsten Event stolz mit seinem Klout-Score zu posen, ist sicherlich nicht der richtige Weg.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Projektalltag begegnet es uns jedoch häufig, dass man sich vor allem fachlich in zum Teil neue und interessante Themengebiete einarbeitet und mit der Zeit ein enormes Wissen dazu aufbaut. Wenn sich dann noch die gewisse Leidenschaft entzündet ist es Zeit, die Dinge positiv für sich und sein Unternehmen zu nutzen. Man könnte auch sagen, seine eigene Online Reputation zu optimieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Menschen, die schon länger im Social Web aktiv sind, bedarf es sicherlich keiner „Anleitung“ dazu, da dieser Personenkreis die Spielregeln und Mechanismen bereits so verinnerlicht hat und gewinnbringend für sich einsetzt. Hier ist maximal der Bedarf, sein Handeln von Zeit zu Zeit zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei uns im Team gibt es seit längerem den Bedarf, eine Art Vorgehen zu erarbeiten, an dem sich Mitarbeiter orientieren können, wenn sie aktiv in ein oder mehrere Themen einsteigen wollen. Auch wenn vieles über das persönliche Gespräch geklärt und vermittelt wird, soll uns folgende Struktur zukünftig Hilfestellung geben. Und da wir schon über 2.0 reden, teilen wir das natürlich gerne mit unseren Lesern und freuen uns über Feedback und Ihre Best Practices.<span id="more-4168"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schritt 1: SEARCH BUZZWORDS</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst rate ich dazu, eine ausgeprägte Stichwortsammlung anzulegen. Viele Stichworte und Begriffe sind einem schon sehr präsent, da man sie bereits häufig im Alltag verwendet. Interessant ist, Wortfamilien und Synonyme zu entdecken, die die Sammlung vervollständigen. Wie man am besten diese Begriffe identifiziert, haben <a title="Blog karlkratz" href="http://www.karlkratz.de/onlinemarketing-blog/keyword-tools/">andere schon prima erklärt</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Da der Schritt 1 eigentlich kontinuierlich durchgeführt werden sollte, empfehle ich, eine Art Stichwortmatrix (z.B. in Excel) zu erstellen, die folgende Elemente enthalten kann: Zunächst einmal die Auflistung der bekannten und neuen Stichwörter. Anschließend macht es Sinn, eine Gewichtung nach persönlicher und/oder webbasierter Relevanz durchzuführen. Einfachhalthalber bewerte ich meine Stichwörter auf einer Skala von 1 (relativ unwichtig) bis 5 (extrem wichtig). Unabdingbar ist es, diese Relevanz, sei sie nun persönlicher Natur oder fremdbestimmt, von Zeit zu Zeit zu überprüfen. Fortgeschrittene können diese einfache Auflistung auch dadurch aufwerten, indem sie Wortwolken bilden und diese wiederum gewichten. Für den Anfang ist aber wie immer „weniger mehr“! Elementar ist es, sich die künftige Suche abnehmen zu lassen: Für Begriffe aus dem gesamten www eignen sich dazu Google Alerts, für Erwähnungen in social networks, twitter, Foren und Blogs empfehle ich das kostenlose <a href="http://www.socialmention.com/">www.socialmention.com</a>. Das Monitoring Tool bietet die Möglichkeit, einmal angelegte Suchen als RSS-Feed zu abonnieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schritt 2: FIND PEOPLE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hinter Gesprächen stehen selbstverständlich Personen und Institutionen, die diese Konversationen führen und treiben. Auch in diesem Schritt ist es ratsam, seine Recherchen festzuhalten und kontinuierlich durchzuführen. Eine dazu geeignete Vernetzungsmatrix listet bekannte und neue Quellen (Personen, Blogs, Branchendienste, Magazine, etc.) auf, die wiederum nach subjektiver Bewertung gewichtet werden. Anschließend legt man fest, ob und wie man sich mit den Quellen vernetzen will. Das „wie“ kann vielschichtig sein, vom anonymen Folgen via Twitter bis zum persönlichen Erfahrungsaustausch auf einem Kongress ist die Bandbreite dort beliebig weit. Auch hier kann man das Ganze perfektionieren, indem man wichtige Interdependenzen zwischen den Quellen analysiert und zum Beispiel die Ergebnisse in einer Mindmap speichert. Ob einfach oder komplex, auf alle Fälle muss das eine Daueraufgabe sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schritt 3: START LISTENING</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt geht es (fast) los. Nachdem wir uns nun mit Personen und Themen vernetzt haben, müssen wir zuhören und ein Gespür dafür entwickeln, wo die Meinungsführer und wo die „Kopierer“ stecken. Dazu ist es notwendig, alle Informationen aus Schritt 1 und 2 an einem Ort zu aggregieren und weiter zu verarbeiten. Ich persönlich kann mir eine Arbeit ohne Google Reader für diesen Zweck nicht mehr vorstellen. Einfach gesagt ist es ein Reader für RSS-Feeds, für mich ist es mein Information Hub: sowohl meine Alerts aus Schritt 1 als auch meine Abonnements sammle ich hier. Man könnte sogar Twitter und Facebook integrieren, was ich mir aber spare. Durch die Möglichkeit, Schlagworte pro Eintrag zu vergeben, kategorisiere ich kontinuierlich meine gelesenen Beiträge und baue mir damit einen ganz persönlichen Wissensspeicher auf. Jetzt ist natürlich auch die Zeit, sich passiv mit den identifizierten Quellen aus dem Schritt 2 zu vernetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schritt 4: SHAPE YOUR FOCUS</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein wesentlicher Schritt für ein erfolgreiches Online Reputation Management ist es, seine ganz persönliche Position zu finden, zu definieren und zu verteidigen. Man muss die Lücke identifizieren, die im Spannungsverhältnis zwischen eigener Leidenschaft und Wertschöpfungspotential steht. Dazu ist es wichtig, Geduld zu zeigen und den ersten drei Schritten genügend Zeit zu geben. Sie werden feststellen, dass man von Woche zu Woche lernt und sich Dinge herauskristallisieren, die oben genannte Bedingung erfüllen werden. Die beschriebene Hilfsmittel (Stichwortmatrix, Vernetzungsmatrix, Information Hub) geben ihnen dazu Sicherheit und einen roten Faden. Und am Ende hören Sie auf Ihren Bauch, der ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit den entscheidenden Tipp geben wird, welches Spezialgebiet besetzt werden sollte. Und jetzt ist Selbstbewusstsein gefragt: Formulieren Sie Ihren Standpunkt, welche Antworten haben Sie auf die Fragen in Ihrem Gebiet und welche Fragen haben Sie an die selbsternannten „Evangelisten“ da draußen. Munitionieren Sie sich auf, sie werden es brauchen. Das klingt jetzt vielleicht etwas zu martialisch, jedoch sind das wichtige Hausaufgaben vor dem richtigen Start.</p>
<p style="text-align: justify;">Im nächsten Teil stelle ich Ihnen die letzten beiden Schritte vor, START TALKING und MAKE IT EASY, die dann nach Ihrem „persönlichen Go Live“ angesiedelt sind und Tipps für Ihr operatives Online Reputation Management geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Bildquelle: <a title="Bild: Uwe Hermann" href="http://www.flickr.com/photos/uwehermann/132244826">flickr</a></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Fürsorgepflicht per Facebook App &#8211; secure.me hilft Eltern</title>
		<link>http://www.socialmediaevolution.de/2011/12/13/fursorgepflicht-per-facebook-app-secure-me-hilft-eltern/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fursorgepflicht-per-facebook-app-secure-me-hilft-eltern</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 09:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Technology]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[schutz]]></category>
		<category><![CDATA[secure.me]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss so cirka dreizehn Jahre alt gewesen sein, als ich mich mit meinen Freunden regelmäßig &#8220;an der Ecke&#8221; getroffen habe. &#8220;Die Ecke&#8221; war eine in die Jahre gekommene Bushaltestelle im Dorfkern, auf dessen Holzbank wir die eine oder andere Nachmittagstunde verbracht haben. Da wurde geprahlt, gelacht, geärgert &#8211; später soll sogar heimlich Bier getrunken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2011/12/secure.me_shield-72dpi.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3983" style="margin: 5px;" title="secure.me_shield-72dpi" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2011/12/secure.me_shield-72dpi-281x300.jpg" alt="" width="133" height="140" /></a>Ich muss so cirka dreizehn Jahre alt gewesen sein, als ich mich mit meinen Freunden regelmäßig &#8220;an der Ecke&#8221; getroffen habe. &#8220;Die Ecke&#8221; war eine in die Jahre gekommene Bushaltestelle im Dorfkern, auf dessen Holzbank wir die eine oder andere Nachmittagstunde verbracht haben. Da wurde geprahlt, gelacht, geärgert &#8211; später soll sogar heimlich Bier getrunken worden sein, selbst über Annäherungsversuche zwischen den Geschlechtern wurde berichtet (wahrscheinlich nur ein Gerücht). Ab und an kam es vor, dass &#8220;Auswärtige&#8221; sich unter uns mischten, entweder weil sie irgendwer mitgebracht hatte oder sie zufällig vorbei kamen. Meine Eltern haben sich damals nichts dabei gedacht, &#8220;Hauptsache der Junge ist an der frischen Luft&#8221;. Grundsätzlich ist ja auch nichts Schlimmeres passiert bei uns &#8220;an der Ecke&#8221;.<span id="more-3973"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich heute zu Besuch in meiner Heimat bin, finde ich niemanden mehr an der Stelle, an der sich früher Generationen von Jugendlichen um die Vorherrschaft über die Holzbank erbitterte Kämpfe geliefert haben. Eigentlich sieht man kaum noch Kinder und Jugendliche in der Gegend, weder einzeln noch etwa in Gruppen. Irgendetwas scheint passiert zu sein. (keine Angst, fremde Mächte haben damit nichts zu tun).</p>
<p style="text-align: justify;">Heute ist &#8220;Die Ecke&#8221; blau-weiß angemalt, voll mit Text und Fotos und übervölkert von Freunden. Mein Neffe hat über 130 Freunde, mit denen er sich an &#8220;der Ecke&#8221; trifft &#8211; das klingt nach Stress. Vor allem, weil &#8220;die Ecke&#8221; jetzt immer da ist und nicht den ganzen Tag in der Dorfmitte vor dem Kindergarten steht und nur nachmittags belagert ist. Es gibt sogar &#8220;die Ecke&#8221; für die Hosentasche &#8211; undenkbar für uns damals.</p>
<p style="text-align: justify;">Facebook heißt der Treffpunkt, der sozialen Revolution sei Dank. Eigentlich wie früher, nur halt alles viel größer und schneller. Wenn ich recht überlege, muss ich damals so um die 15 Freunde gehabt haben. Das war unsere Clique, und die war schon eine der Größeren. Heute haben die Jugendlichen zehn und mehr mal so viel &#8220;Freunde&#8221;, die genauso wie früher lachen, prahlen, ärgern und lieben (bzw. das, was sie dafür halten).</p>
<p style="text-align: justify;">Frische Luft riecht anders, trotzdem tolerieren viele Eltern deren Aktivitäten auf facebook und Co., oftmals sogar ohne selbst einen Account zu haben. Das birgt Risiken und Gefahren, gelten doch heute andere Regeln als damals im Dorf: Heute wird alles geteilt, getaggt, bewertet und kommentiert, und das alleine in Deutschland mit über <a href="http://www.socialbakers.com/countries/detail/germany">22 Millionen Facebook</a>-Nutzern. Wer nicht aufpasst, verliert schnell die Übersicht über das, was er selber tut oder aber auch &#8220;seine Freunde&#8221; über ihn schreiben. Und zum allem Übel ist das Ganze auch nur sehr schwer vergesslich, jahrelang sind Jugendsünden nun auffindbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Bisher gab es für verantwortungsvolle Eltern nur zwei Möglichkeiten: Vertrauen vs. Kontrolle. Aufklärende Gespräche mit den Sprösslingen sind auf alle Fälle Pflicht. Und bitte, liebe Eltern, nicht so schwarz malen, das reizt erst recht <img src='http://www.socialmediaevolution.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Das bedingt jedoch ein gewisses Grundverständnis von der Logik und den Mechanismen solcher Plattformen. Der Kontrolltyp hingegen macht es den Nachkommen ganz schwer, indem er eine Plfichtfreundschaft mit Mama und Papa einfordert. Oh Gott, wie peinlich. Wer denkt, damit sei alles gut, sollte sich mal die Listeneinstellungen der Teens genauer anschauen. Ich wette, da finden sich mindestens zwei Listen: cool und uncool. Die engen Verwandten kriegen dann bestimmt nur die Bilder von Omis 80. Geburtstag zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit Anfang Dezember gibt es nun endlich eine charmante Möglichkeit, seine Kinder vor &#8220;dem Bösen&#8221; auf facebook zu schützen: <a title="Zum Dienst secure.me" href="http://www.secure.me/de">secure.me</a> nennt sich der neue Dienst aus München, der sowohl den eigenen als auch Accounts seiner Kinder überwachen kann, ohne dafür die peinliche Freunschaft einzugehen. Grundsätzlich ist es ein Social Media Monitoring für den eigenen Account. Das Video hier erklärt das Prinzip sehr gut:</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.socialmediaevolution.de/2011/12/13/fursorgepflicht-per-facebook-app-secure-me-hilft-eltern/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p><span style="text-align: justify;">Ich habe mein Profil mal einem Schnelltest unterzogen und das erste Fazit fällt sehr gut aus: Sehr angenehme Benutzeroberfläche, intuitive Führung, kurze und passende Erklärungen und natürlich konkrete Ergebnisse. Das Tool ist so einfach, dass wir hier jetzt keine Anleitung schreiben.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2011/12/secure_me_04.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-3984" title="secure_me_04" src="http://www.socialmediaevolution.de/wp-content/uploads/2011/12/secure_me_04-1024x547.jpg" alt="" width="521" height="278" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Jungs aus München, die mit dem Launch nun sogar ein Office in der Nachbarschaft von Mark Z. aus S.F. aufgemacht haben, haben ordentliche PR-Arbeit geleistet, sodass sich schon <a title="Google Blog-Search nach &quot;secure.me&quot;" href="https://www.google.com/search?q=secure.me&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a#q=secure.me&amp;hl=de&amp;client=firefox-a&amp;hs=7TE&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;prmdo=1&amp;tbm=nws&amp;prmd=imvns&amp;source=lnms&amp;ei=FHLmTqu_NYfDtAbZ9PmkCQ&amp;sa=X&amp;oi=mode_link&amp;ct=mode&amp;cd=5&amp;ved=0CB0Q_AUoBA&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.,cf.osb&amp;fp=d1f356b070772747&amp;biw=1405&amp;bih=731">viele Rezensionen zum neuen Dienst </a>finden lassen, die wir hier nicht wiederholen möchten.</p>
<p style="text-align: justify;">Mario Grobholz, einer der beiden Gründer, hatte mir angeboten, vorab ein paar Fragen zu beantworten. <del>Irgendwie bin ich dazu aber zu faul</del> Ich möchte die Gelegenheit nutzen, das Angebot von Mario aufzugreifen, <strong>Ihre Fragen zu sammeln und deren Antworten im nächsten Artikel auf SME zu veröffentlichen. Bitte also die Kommentarfunktion zum Glühen bringen.</strong></p>
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